Freitag: Zug des Lebens

Film&Diskussion

„Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoah, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt.“

Zug des Lebens (Train de vie) ist eine israelisch-französisch-belgisch-niederländisch-rumänische Film-Produktion in Form einer Tragikomödie von Radu Mihaileanu aus dem Jahre 1998.
Im Jahr 1941 erfahren die Einwohner eines osteuropäischen Schtetls von den Deportationen der Juden in Konzentrationslager. Der „Rat der Weisen“ tagt, kann sich jedoch zu keiner Lösung durchringen, bis dem Dorftrottel Schlomo die aberwitzige aber rettende Idee kommt: Ein falscher Deportationszug. Der Rat der Weisen benennt diejenigen, die als deutsche Wehrmachtssoldaten verkleidet die anderen Dorfbewohner mit der Eisenbahn zu „deportieren“ haben, doch soll der Zug nach Osten fahren, um über die Sowjetunion die Flucht nach Palästina zu ermöglichen …

Am nächsten Freitag, den 11. November um 20:00 im Infoladen, Leostr. 75. Eintritt frei!

Programm für November!

Yippieh, hier ist das Infoladen-Programm für November. Ihr könnt es hier auf dieser Seite betrachten (unter Veranstaltungen) oder als pdf herunterladen (Programm November 2011).

Bitte merkt euch außerdem schonmal den 19. November vor! An diesem Tag wird es in der Kulturwerkstatt eine große Veranstaltung zu Freiräumen und öffentlichem Raum geben, zu der wir euch bereits jetzt herzlich einladen. Näheres werden wir beizeiten bekannt geben…

Wir sehen uns!

RABATZ – Verfahren erneut vor dem OLG

Bund deutscher Pfadfinder_Innen
Leostr.75
33098 Paderborn

Pressemitteilung

RABATZ – Verfahren erneut vor dem Oberlandesgericht

Paderborn – Heute legte Frank Gockel, der am 21.10.2011 zu 40 Tagessätzen wegen einer Hausbesetzung vom Landgericht Paderborn verurteilt wurde, gegen das Urteil Revision ein. In dem Prozess, der nun zum fünften Mal vor Gericht verhandelt wird, sind so viele rechtsstaatliche Missstände vorhanden, dass Gockel keine andere Möglichkeit offen bleibt.

Im Oktober 2007 wurde in Paderborn der Stadtverwaltung ein Haus abgenommen und für die Bürger der Stadt geöffnet. Das so neugeschaffene Kulturzentrum mit dem Namen RABATZ wurde sogleich vielfältig genutzt und erfreute sich großer Beliebtheit. Im November 2007 ließ die Stadt das Gebäude abreißen. Es folgten darauf viele Gerichtsverfahren, bei denen jedoch nur wenige Menschen zu geringen Strafen verurteilt wurden.

Anders sah es bei Gockel aus. Die Staatsanwaltschaft und das Gericht schossen weit über das Ziel hinaus. Sie sahen wohl die Möglichkeit, Gockel, der sich bereits länger in Paderborn engagiert, Mundtot zu machen. So wurde Gockel beim Amtsgericht Paderborn zu 50 Tagessätzen verurteilt. Das Landgericht Paderborn setzte noch einen drauf und Verurteilte Gockel zu 95 Tagessätzen mit der Begründung, dass Gockel vorbestraft sein müsste.

Vollkommen überzogen, meinte in der Revisionsverhandlung das OLG Hamm. Die Beweise reichten bei weitem nicht aus, um Gockel überhaupt zu verurteilen und wenn, wäre die Strafe maßlos überzogen.

Im darauf neuen Verfahren vor dem Landgericht Paderborn meinte der Richter, sich nicht an die Vorgaben des OLG halten zu müssen. Obwohl keine neunen Beweise vorlagen und in der Beweisaufnahme bewusst entlastendes Material unterdrückt wurde, verurteilte es Gockel zu 40 Tagessätzen. Als besonders verwerflich wurde von Gockel angesehen, dass ihm und seinen Verteidiger bewusst Ermittlungsakten vorenthalten wurde. Erst bei dem zweiten Verfahren vor dem Landgericht wurde deutlich, dass es zwei Ermittlungsakten gibt. Aus der zweiten Ermittlungsakte durfte Gockels Verteidiger nur Auszüge einsehen. Gockel erklärte hierzu: „Gerade endlastendes Material wurde der Akte entnommen. So waren z.B. Berichte des Verfassungsschutzes nicht einsehbar. Es kann davon ausgegangen sein, dass der Verfassungsschutz V-Männer eingesetzt hat, zumindest zeigen sich Anzeichen dafür in der Akte. War ein V-Mann regelmäßig im Haus und übernachtete dort, wäre er ein wichtiger Zeuge gewesen, ob ich im Haus war oder nicht.“

Zu einem unschönen Nebenspiel kam es auch im Vorfeld der zweiten Verhandlung vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft Paderborn sorgte dafür, dass Journalisten hinsichtlich ihres Zeugnisverweigerungsrechts falsch belehrt wurden. Sie zwangen die Medienvertreter somit gegen den Vorschriften des Pressekodes eine Aussage zu tätigen. Gockel prüft nun, ob er die Staatsanwaltschaft wegen Nötigung anzeigt.

Während des Prozesse hat das Gericht immer wieder neue Zeugen geladen, die in der Regel keine weiteren Hinweise liefern konnten. Ziel war es, die Gerichtskosten unnötigerweise in die Höhe zu treiben, um sie anschließend Gockel zum Teil aufzulegen. Dabei wurde missachte, welche Kosten letztendlich dem Steuerzahler dadurch entstanden sind.

„Das mündliche Urteil weist so eklatante Mängel auf, dass mir nichts anderes übrig bleibt, als erneut zum OLG zu gehen“, so fasste Gockel das Urteil aus seiner Sicht direkt nach dem Prozess zusammen. Er geht fest davon aus, dass das OLG das Landgericht Paderborn erneut in seine Schranken verweisen wird.

Am Freitag: Workshop zu Sexismus

mit Referentinnnen vom Feministischen Referat der Uni Bielefeld

Sexismus findet immer noch überall, zu jeder Zeit und in vielen Formen statt. Sei es, dass der Manager mehr verdient als die Managerin, männliche Balletttänzer nicht „normal“ sind und Frauen sowieso keinen Fußball spielen können.
In dem Workshop soll solchen Gedankenzügen und Handlungen entgegengewirkt werden.

Am nächsten Freitag, den 28. Oktober um 20:00 im Infoladen, Leostr. 75

Darwin’s Nightmare

Film & Diskussion

DARWIN’S NIGHTMARE ist eine Geschichte über Menschen zwischen dem Norden und dem Süden, über Globalisierung und über Fische.

darwins nightmareIrgendwann in den sechziger Jahren wurden in den Viktoria See in Ostafrika eine fremde Fischart eingesetzt – es war ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der Nil Barsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fisharten auszurotten. Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine Filets in die ganze Welt exportiert werden.

An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die „Darsteller“ dieses Films repräsentieren: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten…

Am nächsten Freitag, den 21. Oktober um 20:00 im Infoladen, Leostr. 75.

In prison my whole life

Film & Diskussion

MumiaDer Film erzählt die Geschichte der Reise des jungen William Francome, der in derselben Nacht zur Welt kam, in der Mumia Abu-Jamal verhaftet und des Mordes an einem Polizeibeamten angeklagt wurde – am 9. Dezember 1981.

Mit 24 Jahren macht sich der weiße Mittelklassejunge auf die Suche nach der Geschichte des preisgekrönten afro-amerikanischen Journalisten aus den Sozialsiedlungen Philadelphias, dessen Todesurteil ihn sein ganzes Leben lang begleitet hat. Seine bewegte Reise in die Abgründe Nord-Amerikas führt ihn zu interessantesten und kontroversesten VordenkerInnen des Landes.

Im Gespräch mit MenschenrechtsaktivistInnen wie Angela Davis, Amy Goodman und Noam Chomsky, KünstlerInnen wie Mos Def, Alice Walker oder Snoop Dog setzt Francome sich mit Rassismus, Klassenvorurteilen und den Widersprüchen und Schrecken der Todesstrafe auseinander. Die Reise führt ihn in die Slums von Nordphiladelphia und schließlich in den Todestrakt von Pennsylvania – zu Mumia Abu-Jamal selbst, der – von alten Fotos abgesehen – im ganzen Film nicht sichtbar ist: die zum Tod Verdammten Pennsylvanias dürfen heute nicht mehr gefilmt oder fotografiert werden.

Umso eindrucksvoller Mumias Stimme aus dem Off. Der Film liefert die bisher stärksten Argumente für ein neues Verfahren für Abu-Jamal, unter anderem die neuen Beweise für seine Unschuld, die während der Dreharbeiten von dem Heidelberger Autor Michael Schiffmann entdeckt wurden.

Die Raps von Snoop Dog, Rage Against the Machine und Mos Def sind der Puls des Films, die Schnitte sein Rhythmus – die Fakten seine aufrüttelnde Botschaft. Free Mumia!

Am nächsten Freitag, den 14. Oktober um 20:00 im Infoladen, Leostr. 75

RABATZ – und das Theater geht weiter

Bund Deutscher PfadfinderInnen
Leostraße 75
33098 Paderborn

P R E S S E M I T T E I L U N G

Paderborn – Im Herbst 2007 wurde von einer Gruppe junger Menschen ein Haus in Paderborn unter dem Namen RABATZ besetzt. Am 7.10.2011 wird im dritten Verhandlungstag vor dem Landgericht weiter untersucht, ob einer der angeblichen Hausbesetzer wegen Hausfriedensbruch verurteilt werden kann. Bereits im Vorfeld entwickelte das Verfahren eine gewisse Brisanz, da die Staatsanwaltschaft Journalisten hinsichtlich ihrer Rechte belogen hatte.

Mehr als vier Jahre ist es nun her, dass Jugendliche unter dem Namen RABATZ ein Haus, das im Eigentum der Stadt Paderborn stand, geöffnet hatten und es den Bewohnern der Stadt für eine kulturelle Nutzung übergaben. Die Stadt Paderborn erstattete daraufhin gegen einige ausgewählte Menschen Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch.

Unter den Personen, die angezeigt wurden, befand sich Frank Gockel. Gockel wurde in erster und zweiter Instanz vom Amtsgericht und Landgericht Paderborn verurteilt. Dieses war unrechtmäßig, entschied dann in dritter Instanz das OLG Hamm und hob die Urteile auf. Daraufhin findet nun vor dem Landgericht Paderborn erneut der Prozess gegen Gockel statt. Am 7.10.2011 soll nun der dritte Verhandlungstag sein.

Bereits am ersten Verhandlungstag ist es zu einem Eklat gekommen. Die Staatsanwaltschaft musste einräumen, dass sie im Vorfeld Zeugen falsch belehrt hatte. So wurde Journalisten mitgeteilt, dass sie kein Zeugnisverweigerungsrecht hätten und aussagen müssten. So unter Druck gesetzt, sagten sie aus. Als sie nun vor Gericht richtig belehrt wurden, verweigerten sie die Aussage. Diese bewusste Falschbelehrung ist ein schwerer Eingriff in die journalistische Unabhängigkeit und macht deutlich, welches Demokratieverständnis die Staatsanwaltschaft Paderborn hat.

Am dritten Verhandlungstag sollen nun weitere Zeugen vernommen werden. Bisher gibt es keine neuen Beweise gegen Gockel. Das OLG in Hamm hatte dem Landgericht Paderborn bereits zwei Mal mitgeteilt, dass, wenn es keine neuen Beweise gibt, Gockel freizusprechen ist. Gockel ist daher optimistisch: „Eigentlich kann das Landgericht nicht anders, als mich freizusprechen. Sollte es doch anders kommen, werde ich eben erneut in Revision gehen und dort gewinnen.“

Trotz vermuteten Freispruchs ist kein Grund zur Freude angesagt. In Paderborn fehlt nach der Räumung des RABATZ noch immer ein autonomes Kulturzentrum und die Angebote, welche die Stadt duldet, sind vollkommen überlastet. Obwohl die Stadt eine Verpflichtung hat, dem Abhilfe zu schaffen, verschließt sie die Augen.

Der dritte Verhandlungstag findet am 7.10.2011 um 9:00 Uhr im Raum 205, Landgericht Paderborn, Am Bogen 2-4, Paderborn statt.

Marx Reloaded

ein Film von Jason Barker

“Marx Reloaded” ist eine Kulturdokumentation, die den Ideen des deutschen Sozialisten und Philosophen Karl Marx nachgeht und ihre Relevanz für das Verständnis der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008-2009 untersucht. Diese Krise löste die tiefste weltweite Rezession seit 70 Jahren aus und veranlasste die US-amerikanische Regierung mehr als 1 Billion Dollar einzusetzen, um das Bankensystem vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Doch noch heute sind die finalen Auswirkungen der Krise in Europa und dem Rest der Welt unklar. Heißt das nun, dass wir die Krise als einen unglücklichen Nebeneffekt des freien Markts akzeptieren sollten? Oder gibt es andere Erklärungen dafür was eigentlich geschehen ist und welche Effekte dies auf unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere ganze Lebensart hat?

Heute besinnt sich eine neue Generation von Philosophen, Künstlern und politischen Aktivisten auf Marxens Ideen. Teils um die Krise zu verstehen, teils um die Möglichkeit einer Welt ohne Kapitalismus zu erwägen. Belegt die Schwere der sich abspielenden Krise, dass die Tage des Kapitalismus gezählt sind? Oder ist es 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ironischerweise so, dass der Kommunismus Lösungen für die wachsenden wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen des Planeten zu bieten hat?

Der Autor und Regisseur Dr. Jason Barker befragt für “Marx Reloaded” sowohl führende Marx-Experten als auch Kritiker der momentanen Marx-Renaissance. In verspielten Animationen begleiten wir Karl Marx bei seinen Abenteuern in einer Matrix seiner eigenen Ideen.

Interviews mit den folgenden Gesprächspartnern: Norbert Bolz, Micha Brumlik, John Gray, Michael Hardt, Herfried Münkler, Antonio Negri, Nina Power, Jacques Rancière, Peter Sloterdijk, Alberto Toscano, Slavoj Zizek.

Am nächsten Freitag, den 07. Oktober um 20:00 im Infoladen, Leostr. 75

EarthLings – der Film zum Veganismus

Film & Diskussion

Earthlings ist eine Dokumentation über Massentierhaltung und die Abhängigkeit des Menschen vom Tier als Nahrungsmittel, Rohstofflieferant für Kleidung, Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen. Mit einer tiefgehenden Studie bezüglich Tierzucht, Tierheimen sowie Massentierhaltung, des Leder- und Pelzhandels, der Sport- und Unterhaltungsindustrie, und letztendlich die medizinische und wissenschaftliche Nutzung, zeigt Earthlings unter Verwendung von versteckten Kameras und heimlich gemachten Bildaufnahmen das tägliche Elend der Tiere. Im Blickpunkt steht auch die Profitgier von großen Industriezweigen, die Tierprodukte vermarkten und daher wirtschaftlich von der Nutzung der Tiere abhängig sind.

Am nächsten Freitag, den 30. September um 20:00 Uhr Im Infoladen, Leostr. 75

RABATZ und keine Ende

UPDATE: Aufgrund der Erkrankung eines Schöffen wurde der Termin auf Freitag, den 07. Oktober verschoben! Alles andere gilt weiterhin…

Bund Deutscher PfadfinderInnen
Leostraße 75
33098 Paderborn

P R E S S E M I T T E I L U N G

Paderborn – Nach der Vernehmung einiger Zeugen wurde am letzten Freitag das RABATZ-Verfahren wegen angeblichen Hausfriedensbruchs vor dem Landgericht Paderborn auf den 22.9.2011 vertagt. Als bisher wichtigstes Ergebnis kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft und die Polizei nicht in der Lage sind, Zeugen über ihre Rechte zu belehren.

Im Herbst 2007 hat es in Paderborn eine Hausöffnung gegeben. Das ehemalige CARGO-Gebäude der Bahn, welches sich im städtischen Besitz befand, wurde der Stadt Paderborn abgenommen und für die Menschen der Stadt unter dem Namen RABATZ geöffnet, um dort ein breites Kulturangebot zu schaffen. Die Verwaltung der Stadt Paderborn erstattete daraufhin Anzeigen wegen Hausfriedensbruch.

Das letzte Verfahren wegen Hausfriedensbruch wird momentan vor dem Landgericht Paderborn verhandelt. Dabei greift die Staatsanwaltschaft tief in die Trickkiste, um eine Verurteilung zu erlangen. So wurden z.B. vier Journalisten zu einer Zeugenaussage bei der Polizei bewegt, weil man ihnen eine falsche Belehrung vorlegte. Das Zeugnisverweigerungsrecht für Journalisten wurde 2002 geändert, sie müssen seitdem keine Aussagen mehr vor Gericht tätigen. Die Staatsanwaltschaft belehrte die Journalisten aber nach den Gesetzesnormen von vor 2002. Es blieb offen, ob sie dies bewusst getan wurde oder ob die Gesetzestexte der Staatsanwaltschaft tatsächlich nie aktualisiert wurden. Als die Journalisten nun vor Gericht richtig belehrt wurden, verweigerten alle vier ihre Aussagen.

Am Donnerstag, den 22.9.2011, findet nun um 9:00 Uhr in Raum 106 die weitere Verhandlung vor dem Landgericht Paderborn, Am Bogen 2-4,Paderborn statt. Es bleibt weiterhin spannend, denn es ist nicht klar, mit welchen Tricks die Staatsanwaltschaft noch arbeiten wird. Der Bund Deutscher PfadfinderInnen Paderborn ruft daher zur weiteren Prozessbeobachtung auf.