19.5. _ Ein Blick auf Paderborn – nicht alltägliches und historisches bis heute

19.5. _ Ein Blick auf Paderborn – nicht alltägliches und historisches bis heute

Bericht und Diskussion am 19. Mai 2017 um 20 Uhr

Heinz hat bis 1969 mit Unterbrechungen insgesamt 20 Jahre mehr oder weniger freiwillig in Paderborn verbracht, jetzt wohnt er weit weg. Trotz der vergangenen Zeit und der räumlichen Entfernung hat er die Stadt nie ganz aus den Augen verloren.

In einem Erzählbericht möchte er uns seinen biografischen und persönlichen Blick auf die vergangen Jahre zeigen.

Im Anschluss an den Input ist Raum für offene Diskussionen.

Also packt alle ein, die mehr über einen etwas anderen Blick aufs Paderkaff erleben möchten und kommt vorbei!

21.4. _ Diskussion zum Konzern Atals

21.4. _ Diskussion zum Konzern Atals

Wir wollen über den „Konzern Atlas“ diskutieren.

Lebensmittel sind emotional mit Bildern von Feldern, Tieren und Wiesen untrennbar verbunden – die Realität und Praxis der Konzerne sieht anders aus. Der Konzernatlas schaut hinter die Kulissen der Industrie.

Den Konzern Atals könnt ihr im Infoladen erhalten oder hier runterladen und bestellen:

https://www.boell.de/de/konzernatlas

Aktionstag gegen Abschiebungen am 1. April 2017

Aktionstag gegen Abschiebungen am 1. April 2017

Aufruf als PDF

Das Netzwerk Paderbunt, der Paderborner Flüchtlingsrat, der Verein „„Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ und das
Paderborner Bündnis für Demokratie und Toleranz rufen zur Beteiligung am Aktionstag gegen Abschiebungen
am 1. April auf!

1) Mahnwache:
Wenn die Herzlosigkeit der Regierung sprachlos macht
Beginn: 12.30 Uhr, Paderborn, Marienplatz
Poetry-Slam, anschließend Schweigeminuten
Rede Pro Abschiebestopp: Reinhard Borgmeier, Paderborner Flüchtlingsrat


2) 13.00 Uhr Demonstrationszug: #StopDeportation
Marienplatz – Westernstraße – Westerntor – Herz-Jesu-Kirche
(anschließend: ab Parkplatz Florianstraße: Autokorso/Transfer nach Büren)


3) 14.00 – 14.30 Uhr Kundgebung vor der Abschiebehaft in Büren-Stöckerbusch
Abschiebeknäste schließen, Abschiebungen nach Afghanistan beenden – JETZT!

 

 

31.3. _ Filmriss | Süchtig nach Jihad

31.3. _ Filmriss | Süchtig nach Jihad

Am Freitag, 31.März, ab 20 Uhr im Infoladen

Der Krieg in Syrien ist wohl eines der meist besprochenen Themen im täglichen Diskurs. In den Medien hören wir immer wieder von Bomben, dem Terror des IS und vielen Toten.
Dabei wird etwas etwas vergessen: Die Menschen, die nicht fliehen wollen oder können und immer noch dort leben, versuchen, sich einen halbwegs „normalen“ Alltag aufzubauen. Um darauf aufmerksam zu machen, ist Hubertus Koch 2014 gemeinsam mit Mahmoud Dahi in das Flüchtlingslager Bab al Salameh gefahren und hat dort das Leben der Menschen gefilmt. Es werden die vielen Facetten aufgezeigt: Vom zehnjährigen Saad, der „mal eben IS-Kämpfer abknallen geht“ bis hin zu der Schwierigkeit, einen Krankenwagen über die Grenze zu bekommen.
Hubertus Koch zeigt das Leben mitten im Kriegsgebiet, mit allem Leid und aller Freude der Menschen.
Im Anschluss an den Film möchten wir über seinen Inhalt sprechen, zum Beispiel
• Wie hat sich die Lage heute, drei Jahre später, verändert?
• Was können wir tun?

10.03. _ Raise your voice. mobi und info.

10.03. _ Raise your voice. mobi und info.

Freitag, 10.03.17, um 20 Uhr

Auch in diesem Jahr wollen am 18. März 2017 wieder christliche Fundamentalist*innen mit weißen Holzkreuzen durch Münster marschieren. Unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ demonstrieren sie mit ihrem Gebetszug vor allem gegen ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch und damit gegen das Recht auf Selbstbestimmung für schwangere Personen. Die 1000 Kreuze sollen sinnbildlich für die, so behaupten sie, 1000 pro Tag abgetriebenen Föten, stehen.
Wir, die f_antifa paderborn, möchten in unserem Mobivortrag zeigen, warum es wichtig ist, sich dem Gegenprotest anzuschließen und was da eigentlich überhaupt so geht. Der Protest steht dieses Jahr unter dem Motto „Raise Your Voice, Your Body, Your Choice!“.

Den ausführlichen Demoaufruf findet ihr hier: http://gegen1000kreuze.blogsport.de/aufruf-2017/

Danach Antifakneipe!
Zusammen Bier oder Limo trinken und Sexist*innen anpöbeln.

„Back to the roots?! – Antifeminismus in der Neuen Rechten

„Back to the roots?! – Antifeminismus in der Neuen Rechten

Veranstaltungsreihe: Das Kapital lesen

Veranstaltungsreihe: Das Kapital lesen

Die Veranstaltungsreihe findet jede Woche immer mittwochs um 18.00 Uhr im Infoladen statt.
Beginn der Veranstaltungsreihe ist am 16.11.2016

Gelesen wird die Ausgabe: Anakonda Verlag GmbH, Köln, 2009

In einer Welt, die so entwickelt ist wie unsere, scheint es zunehmend möglich zu sein, jede Frage zu beantworten. Doch eine Frage bleibt stets ungeklärt: Gibt es Alternativen zur kapitalistischen Produktionsweise?

Da der Kapitalismus Menschen und die Natur ausbeutet, ist es meiner Ansicht nach immer noch höchst aktuell, sich mit einer der ersten Schriften, die die kapitalistische Ordnung kritisch analysiert, auseinanderzusetzen. Das Kapital von Karl Marx.

Wenn Du auch Interesse und Lust hast, Dich kritisch mit deiner Umgebung auseinander zu setzen, würde ich mich sehr freuen, wenn du Dich mir anschließen würdest um das Kapital zu verstehen.

 

Bei Fragen gerne an Alexandra schreiben: alexandra.duk@web.de

 

Warum heute noch das Kapital lesen?

In hunderten von Jahren und in ungezählten blutigen Kämpfen ist die heute herrschende kapitalistische Ordnung so erfolgreich durchgesetzt worden, dass sie den meisten Menschen als natürliche Ordnung erscheint. Der brutal hergestellte, aber „stumme Zwang der Verhältnisse“ (Marx) täuscht die Menschen. Sie nehmen ihr Ausgebeutetwerden nicht wahr. Sie glauben, sie arbeiten für sich, weil sie auch konsumieren und Überschüsse für „Luxus“ wie Urlaub oder ein Auto anhäufen dürfen (Ditfurth 14).

Um weiterhin konsumieren zu können bietet der Lohnabhängige seine Arbeitskraft zu einem Preis an, den er nicht bestimmt. Denn der Wert seiner Arbeit wird durch den Kapitalisten bestimmt, welcher sich den geschaffenen Gebrauchswert als Mehrwert aneignet. Dieser Umformungsprozess, in welchem Arbeit in konkretes Kapital umgewandelt wird, ist dieselbe Form des Kapitalismus, die einen Händler handeln und eine Bank zocken lässt. Man kann Banken nicht bekämpfen, ohne den Kapitalismus als Ganzes zu bekämpfen (Ditfurth 15).

Es geht im Kapitalismus um reine Profitvermehrung. Produkte sind nur Mittel zum Zweck. Es geht nicht um den rationalen Wert von Tauschgütern, sondern um die Rückverwandlung von Waren in mehr Geld. Dies wird durch das Ausbeuten der Arbeitskraft von Arbeitern erzielt (Ditfurth 16). Um immer mehr Produkte verkaufen zu können, müssen Bedürfnisse geweckt werden. Die Befriedigung der Bedürfnisse dient nicht nur einem besseren Leben, sondern ist ein Abfallprodukt der kapitalistischen Produktionsweise. Hierzu werden Werbeagenturen bezahlt, um im Menschen das Verlangen nach MEHR zu wecken. Ein größeres Auto, mehr Kleidung, Kosmetik etc… (Ibid).

Den größten Erfolg hat das Kapital, wenn es ihm gelingt in die Träume der Menschen einzudringen und das Selbstbild der Menschen zu prägen. Wenn die Sehnsucht nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben durch käufliche Ersatzwelten aus Konsumgütern ersetzt werden. Für die leider hingenommen werden muss, dass die Natur geplündert wird und der Mensch sich totschuftet (Ibid).

Um zu lernen, die Produktionsweise und Mechanismen des Kapitalismus zu verstehen und darüber hinaus Handlungs- und Wirkungsmächtig zu werden, halte ich es immer noch für lohnenswert das Kapital von Karl Marx zu lesen.