Der Infoladen lebt von Deinem Engagement
In den letzten Monaten ist es uns gelungen, einige interessante und spannende Veranstaltungen zu organisieren. Dabei ist ein bisschen der Eindruck entstanden, der Infoladen sei Dienstleister. Wir legen jedoch viel Wert darauf, dass der Laden ein selbstorganisiertes Projekt ist, das durch das Engagement aller lebt, die daran teilhaben möchten.
Was heißt Selbstorganisation?
Das bedeutet zu allererst: es gibt keine Chefs, die sagen, wo’s langgeht. Es gibt auch keine „Expert_Innen“, die alles schon wissen. Wir sind auf einem gemeinsamen Weg, und jede und jeder kann sich einbringen. Du hast Interesse an einem bestimmten Thema und würdest gerne mehr darüber wissen? Du hast ein Buch gelesen und willst es anderen vorstellen, oder darüber diskutieren? Du kennst einen guten Film und willst ihn nicht alleine gucken? Oder Du kennst eineN Referenten/-in?
Du bist in einer Gruppe und ihr habt keinen Ort, euch zu treffen?
Dann schreib uns ein Mail oder besser noch, komm zum Plenum, zu einem Gruppentreffen oder Freitags abends in den Laden. Wir unterstützen Dich, Deine Ideen umzusetzen!
Wer ist der „Infoladen“?
Der Infoladen, das sind immer die Leute, die grade aktiv sind und sich einbringen. Da gibt es einige, die schon lange dabei sind, und andere, die erst kürzlich dazugestoßen sind. Einig sind wir uns in unserer Ablehnung von Herrschaft und Unterdrückung. Wir beißen nicht und wir können auch feiern! Wenn Du Lust hast, Dich einzubringen und was zu verändern, dann komm vorbei!

1997 wurde Attac in Frankreich als Initiative für eine internationale Steuer zur Kontrolle der Finanzmärkte gegründet. Heute engagieren sich rund Hunderttausend Mitglieder in neunzig Ländern in der globalisierungskritischen Bewegung. Thomas Leif, Chefreporter des Südwestrundfunks, begleitete ein Jahr AktivistInnen von Attac bei internationalen Konferenzen und Protestaktionen. Sein Film zieht ein kritisches Resümee der Organisation.
Am 22. August 2009 sind 200 künstlerisch, kulturell, sozial und politisch Aktive in das historische Hamburger Gängeviertel gekommen, um es vor Verfall und Abriss zu retten. Seitdem ist das Viertel von Menschen besetzt. Sie wollen in der Hamburger Innenstadt einen Raum schaffen, in dem Neues entstehen kann – durch Kunst, Kultur und Gespräche, in Ateliers, Wohnungen und sozialen Projekten. 12 Häuser sind es nun, die von Kreativen, Musiker_innen und Kulturschaffenden genutzt und verwaltet werden. Gemeinsam setzten sie ein klares Zeichen gegen die Entwicklungen auf dem Hamburger Wohnungsmarkt – den steigenden Mieten, den dramatischen Wohnungsmangel in der Stadt Hamburg und somit gegen die sog. „Gentrifizierung“.
Ein gefülltes und interessantes Programm haben wir für den Monat Februar zu präsentieren. Alle Termine für das Jubiläumsprogramm findet ihr
Wenn es gelingt in der frühkindlichen Sozialisation eines Menschen zu verankern, dass es eine Autorität gibt, die mit ihren Normen nicht hinterfragbar ist und über eine allmächtige Kontrollfunktion zur Überwachung der Einhaltung dieser Normen verfügt, dann sind die idealen Grundlagen für einen Untertanen geschaffen.