Die extreme Rechte in Ostwestfalen-Lippe und im Kreis Paderborn

Bebilderter Vortrag des Bielefelder Vereins Argumente und Kultur gegen Rechts e.V.

Mindestens 10 Menschen hat die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet. Diese schockierende Erkenntnis weckte Ängste und eine große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit: Kann so etwas auch in Ostwestfalen-Lippe passieren? Gibt es auch hier Neonazis und feste Strukturen?

In OWL und auch im Kreis Paderborn gibt es alte Kader, die seit über 20 Jahren in der Szene aktiv sind und auch schon mit Sprengstoff hantiert haben, es gibt neonazistische Rock-Bands und Rapper, es gibt in den Städten und Dörfern ein Netzwerk von „Kameradschaften“, welche die Straßenpolitik prägen. Junge Menschen werden über eine politisierte Lebenswelt an den organisierten Neonazismus herangeführt. Ist auch in Paderborn und im Umland die Verfestigung einer solchen Szene zu beobachten?

Ein Referent des Bielefelder Vereins Argumente und Kultur gegen Rechts e.V. wird in dem Vortrag einen Überblick mit Beispielen, detaillierten Informationen und Analysen geben. Auch die neue Broschüre „Die extreme Rechte in Ostwestfalen-Lippe – Bürgerschaftliches Engagement gegen Rechts“ der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold wird vorgestellt und ist auf der Veranstaltung kostenlos erhältlich. Nach dem einstündigen Referat besteht die Möglichkeit zu Diskussion und Nachfragen.

Am Freitag, den 24.05.2013 um 20:00h im Infoladen, Leostr. 75.

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